Der Abschluss einer Versicherung zur Absicherung von Sonderrisiken
oder zur Tilgung eines Darlehens, um nur einige der häufigsten Versicherungsverträge
zu nennen, ist eine individuelle Entscheidung.
Vor diesem Hintergrund interessieren den Versicherer zwei Aspekte:
gleicher Informationsstand auf Seiten des Versicherten und des Versicherers.
Daraus ergibt sich die vom Versicherer durchzuführende Risikoprüfung.
Der Begriff des erhöhten Risikos bezieht sich sowohl auf das Gesundheitsprofil
als auch auf andere Bestandteile wie beispielsweise Wohnort/ Aufenthaltsort,
ausgeübter Beruf, Reisehäufigkeit und -art oder die Ausübung von Sportarten.
Versicherungszweck und Höhe der Versicherungssumme vervollständigen das Risikoprofil.
Die Risikoprüfung stützt sich auf Informationen, die mit Hilfe eines vom Antragsteller
auszufüllenden Fragebogens gesammelt werden. Die Wahl des Fragebogens richtet sich
nach der Art des Versicherungsproduktes und des zu versichernden Risikos.
In einigen Fällen können Ausschlüsse vorgenommen werden, wenn es nicht möglich
erscheint, bestimmte Risiken durch Risikozuschläge mit in die Versicherung einzubeziehen.
Die finanzielle Risikoprüfung besteht ihrerseits darin, die beantragte Versicherungssumme
und die mit ihr verbundene Gesamtkonstruktion des Geschäfts auf ihre Stichhaltigkeit zu überprüfen.